GPX Pacerechner

GPX Datei hochladen. Paceplanung mit Anpassung an das Höhenprofil und/ oder Windrichtung und Windstärke. Weitere Informationen unten

GPX Pacerechner – Paceplanung mit Höhenprofil und Wind

Wer einen Wettkampf oder eine anspruchsvolle Trainingsrunde ernsthaft angehen will, kommt mit einer pauschalen Durchschnittspace nicht weit. Anstiege, Gegenwind, Streckenprofil – all das beeinflusst das tatsächliche Tempo erheblich. Der GPX Pacerechner löst genau dieses Problem: eine detaillierte, streckenbasierte Paceplanung, die Realität und Zielzeit zusammenbringt.

So funktioniert's

Der Einstieg ist denkbar einfach: Eine GPX-Datei der geplanten Strecke hochladen – per Drag & Drop oder Dateiauswahl. Der Rechner unterstützt GPX 1.0 und 1.1. Anschließend wird eine Zielzeit festgelegt, und schon berechnet das Tool die erforderliche Pace pro Kilometer. Zudem kann natürlich auch der Originalpace genutzt und angepasst werden.

Das Besondere liegt in den Anpassungsmöglichkeiten. Über die Pace-Quelle lässt sich wählen, ob die Pace auf Basis des Höhenprofils berechnet oder – bei GPX-Dateien mit Zeitstempeln – aus der tatsächlich gelaufenen Pace übernommen wird. Für die Steigungsberechnung kommt die Minetti-Formel für Laufenergiekosten zum Einsatz, ein bewährtes wissenschaftliches Modell. GPS-Höhendaten werden dabei geglättet, um Messrauschen zu minimieren.

Pacing-Strategie und Geländeeffekt

Neben einer gleichmäßigen Pace lässt sich auch ein negatives oder positives Splitting einstellen – also ob man am Anfang schneller oder am Ende noch einmal aufdreht. Der Geländeeffekt ist in drei Stufen regelbar: kein Effekt, Standard oder Aggressiv. Je nach Einstellung reagiert die Paceberechnung stärker oder schwächer auf Höhenunterschiede. Zudem lassen sich alle Pacewerte auch noch manuell anpassen.

Manuelle Anpassung

Windberechnung

Wer auf einem Rundkurs oder bei starkem Wind unterwegs ist, kann Windgeschwindigkeit und Windrichtung eingeben. Für jeden Kilometer wird die Himmelsrichtung aus den GPS-Koordinaten ermittelt und die Gegen- oder Rückenwindkomponente aerodynamisch modelliert – auf Basis der Pugh-Formel. Das funktioniert für alle Kurstypen korrekt, vom Hin- und Rückweg bis zum Rundkurs.

Export und Garmin-Kompatibilität

Das Ergebnis: eine Tabelle mit der geplanten Pace pro Kilometer, inklusive Bereichstyp (bergauf, bergab, flach), Höhendifferenz und kumulierter Zeit. Pace-Werte können jederzeit manuell überschrieben werden.

Die fertige Planung lässt sich als GPX-Datei exportieren und auf die Uhr laden. Bei Garmin-Uhren gibt es allerdings einen kleinen Haken: Wer die Strecke über Garmin Connect importiert und einen PacePro-Plan erstellt, stellt fest, dass Garmin Connect die hinterlegte Pace munter überschreibt. Die manuelle Anpassung der Pace im PacePro-Plan ist deshalb Pflicht.